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Bauwesen

2 Optimierungsprobleme

Welche Aktivitätskette bestimmt das Projektende und welche Aktivität darf rutschen, ohne zu schaden?

Diese Seite richtet sich an Projektleiter von mittelgroßen Bau-, Industrieanlagen- oder Unternehmens-IT-Projekten mit 50-300 Aktivitäten. Tägliche Grundfragen: welche Aufgaben laufen sequenziell, welche parallel; welche Aktivitätskette ist 'kritisch' — also: ein Tag Verzug dort verlängert das Projekt um einen Tag; welche Aktivitäten haben Pufferzeit; wenn die Dauern unsicher sind, wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, den Zieltermin zu treffen. Öffentliche Bau- und Großinvestitionsverträge berechnen typischerweise 0,5-1,0% der Auftragssumme pro Verzugstag; diese Zahlen mit einer sauberen Kritisch-Pfad- und Pufferanalyse statt mit einem Bauchgefühl-Gantt zu steuern, ist für einen typischen KMU-Auftragnehmer 5-25 Millionen TRY operativen Gewinn pro Jahr wert. Innen: die Methodenfamilie in einfachen Worten, ein KMU-Schritt-für-Schritt-Fahrplan und die technischen Fragen für den Einkauf einer Projektmanagement-Lösung.

Bauwesen 5 Min

Welche Aufgabe an welchem Tag, mit welcher Kolonne?

Auf einem Bauprojekt von 1–7 Mio. EUR (Wohnblock, leichter Gewerbebau, kleine Industrieanlage) oder bei einem Bauunternehmer mit 3–10 parallel laufenden Projekten — das Problem, je Projekt 100–500 Aufgaben (Schalung, Bewehrung, Beton, Haustechnik, Ausbau) in Reihenfolge zu bringen, Kolonnen und Maschinen zuzuteilen und Dauern zu verfolgen. Die Entscheidung: welche Aufgabe startet an welchem Tag, mit welcher Kolonne, mit welcher Maschine — sodass Vorgangsbedingungen halten (keine Deckenschalung, bevor die Stützen betoniert sind), Ressourcenbedingungen halten (ein Kran, keine zwei Kolonnen auf derselben Etage), Feiertage und Wetter berücksichtigt sind und der vertragliche Liefertermin gehalten wird. Manuelle Planung trägt bis 30–50 Aufgaben; darüber frisst die tägliche 'wer ist wo'-Verfolgung die Stunden des Bauleiters und Verzug wird unvermeidlich.

Bauwesen 4 Min
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