Energie
2 Optimierungsprobleme
PV, Batterie, Generator, Last — alle 15 Minuten: wie viel von welcher Quelle laufen lassen?
Sie betreiben eine Tourismusanlage, einen Universitätscampus, ein kleines Industriegebiet oder ein Insel-/Landgebiet mit 100-500 Haushalten und verfügen über 200-1500 kW Aufdach-PV, eine 100-500 kWh Batterie und einen 50-200 kW Backup-Dieselgenerator. Alle 5-15 Minuten müssen Sie vier verzahnte Entscheidungen treffen: wieviel Strom aus dem Netz beziehen und ob PV-Überschuss ins Netz oder in die Batterie geht, Batterie laden, entladen oder halten, den Generator zünden oder nicht, welche flexiblen Lasten jetzt oder später laufen. Falsche Reihenfolge: PV-Überschuss geht ohne Vertrag zurück ins Netz, nachts wird zum Spitzentarif eingekauft, der Generator verbrennt Diesel zur falschen Stunde, und beim Netzausfall bleibt unklar, ob kritische Lasten (Kühlkette, Serverraum, Aufzug) mit Strom versorgt werden. Faustregel-Dispatch in einer Anlage mit 1 MW PV + 500 kWh Batterie + 200 kW Generator verbrennt 0,8-3M TRY operative Marge pro Jahr.
Wann sollte ich wie viel verbrauchen, um die Rechnung zu senken?
Geschrieben für KMU-Hersteller oder Industriegebietsbetriebe mit einem Jahresverbrauch von 2-20 GWh (Textil, Gießerei, Kunststoff, Lebensmittel, Kühllager, Hotel). Wenn die Hälfte Ihrer Rechnung aus dem Tag/Spitze/Nacht-Tarif oder dem Leistungspreis (kW) stammt, Sie aber weiterhin intuitiv entscheiden, welche Last zu welcher Stunde läuft, summieren sich die Verluste Monat für Monat. Das Verschieben zeitflexibler Lasten (Schmelzofen, Kompressoren, Kühllager, Pumpen) aus Spitzen- in günstige Zeitfenster senkt die Rechnung typischerweise um 12-30%; mit eigener Erneuerbarenanlage oder Batterie wird der Effekt noch größer. Bei 5 Mio. TRY Jahresrechnung liegt das übliche Einsparband bei 600K-1,5 Mio. TRY/Jahr — ohne strukturierten Stundenplan verschenken Sie den Großteil davon.