Glossar · business
Case Mix
Zusammensetzung, Gewicht und Verteilung der Patiententypen, die ein Krankenhaus behandelt — die zentrale Eingabe für die operative Planung.
Case-MixFallmixPatientenmix
Der Case Mix (Fallmix) ist die Verteilung der Patienten über diagnostische und prozedurale Gruppen, die ein Krankenhaus oder eine Klinik behandelt. Er hat sowohl klinische Bedeutung (welche Arten von Patienten behandelt werden) als auch operative Bedeutung (Ressourcenbedarf, erwartete Verweildauer, erwarteter Erlös). Für die OP-Planung bedeutet Case Mix den Anteil kurzer und langer Fälle über den Tag, die Vielfalt der Fachrichtungen und die Verteilung von Notfällen. Ein gut gesetzter Case Mix nutzt dieselben Ressourcen (Saal, Operateur) deutlich effizienter — z. B. ein langer komplexer Fall am Vormittag, mehrere kurze Fälle am Nachmittag. In der Literatur knüpfen Diagnosis-Related Groups (DRGs) den Case Mix an die Vergütung.
Örnek
Ein Operations-Service erledigt 12 Fälle pro Tag: 2 lange (3+ Stunden Orthopädie), 4 mittlere (1–2 Stunden Allgemeinchirurgie), 6 kurze (45–60 Min. Augenheilkunde). Diese Verteilung ist der 'Case Mix'; ihn im Plan zu erhalten erhöht die Saalauslastung.