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Glossar · approach

Decision Making Unit

Analyse-Einheit in der DEA — eine ähnliche Entität (eine von N homogenen Organisationen), die gebenchmarkt wird; verbraucht mehrere Inputs, um mehrere Outputs zu erzeugen.

DMUEntscheidungseinheit
Eine Decision Making Unit (DMU) ist die Analyse-Einheit in der DEA-Literatur — eine ähnliche Entität (eine von N homogenen Organisationen), die gebenchmarkt wird, mehrere Inputs verbraucht und mehrere Outputs erzeugt. Typische Beispiele: 500 Filialen einer Bank; 200 öffentliche Krankenhäuser; 1.000 Grundschulen in einer Provinz; 80 landwirtschaftliche Genossenschaften; 81 Provinzen in einem Provinz-zu-Provinz-Effizienzvergleich. Die **Homogenitätsbedingung** ist kritisch: derselbe Operationstyp, vergleichbare Größenordnung, dieselbe definierte Input-Output-Struktur; heterogene DMUs machen den DEA-Frontier bedeutungslos. Die kritische **Stichprobengrößen-Heuristik**: N ≥ 3 × (Anzahl Inputs + Anzahl Outputs) — Cook-Seiford (2009) — sonst ist die Frontier-Schätzung unzuverlässig und fast jede DMU kommt automatisch effizient heraus (statistisch bedeutungslos). Banker-Charnes-Cooper (1984) haben das DMU-Konzept von CCR auf BCC erweitert (Anerkennung von Skalenvariation durch Variable Returns to Scale). Kanonische Quellen: Banker-Charnes-Cooper (1984) + Cook-Seiford (2009).
Örnek

Eine Krankenhauskette behandelt ihre 80 Krankenhäuser als DMUs; jedes Krankenhaus hat 4 Inputs (Ärzte, Pflegekräfte, Betten, Ausrüstung) + 3 Outputs (Patienten, Operationen, Behandlungserfolg) — Stichprobengröße: 4+3=7, 3×7=21; 80 ≥ 21, die Regel gilt. Die DEA-BCC-Effizienzanalyse ist zuverlässig.

Wo dieser Begriff vorkommt

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