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Glossar · approach

Frequency Setting

Operatives Teilproblem, das festlegt, wie oft eine ÖPNV-Linie je Zeitfenster bedient wird (z.B. ein Bus alle 6, 10, 20 Minuten), gestützt auf Nachfrageprofil, Flotte und Servicequalitätsziele.

FrequenzplanungTaktplanungFrequency Setting ProblemFSPBus-Taktung
Frequency Setting Problem (FSP) ist das operative Teilproblem in der ÖPNV-Planungshierarchie: für jede Linie wird je Zeitfenster (Morgenspitze 07:00-09:00, Tag, Nachmittagsspitze, Abend, Nacht) festgelegt, mit welcher Frequenz ein Fahrzeug ausfährt — etwa ein Bus alle 6, 10 oder 20 Minuten — unter Nachfrageprofil je Fenster (OD-Matrix, Auslastung), verfügbarer Flotte (Gesamtbuszahl + Wartungsfenster) und Zielsetzung für die Servicequalität (Wartezeit, Auslastungs-Obergrenze). Lösungsansätze: **analytisch** — bei Poisson-Ankunft der Fahrgäste mittlere Wartezeit = 1/(2×Frequenz) (Wurzelgesetz / klassische Wartezeitformel), Frequenz proportional zur Wurzel der Nachfrageintensität; **MIP** — mehrkriterielle Optimierung über Linie × Zeitfenster × Frequenz (Fahrgast-Wartezeit + Betriebskosten). Kanonische Referenz Ceder und Wilson (1986); Lehrbuch Ceder (2007); periodische Verknüpfung Schöbel (2012); moderne Übersicht Ibarra-Rojas-Delgado-Giesen-Munoz (2015). Es liegt zwischen Liniennetzplanung und Fahrplangestaltung in der Hierarchie.
Örnek

Ein Metropolen-Betreiber fährt 80 Buslinien; die FSP-Lösung verdichtet die mittlere Spitzenfrequenz von 12 auf 8 Minuten und glättet die Schwachverkehrsfrequenz von 25 auf 18 Minuten; die Fahrgast-Wartezeit sinkt im Schnitt um 25%, die Betriebskosten steigen um 5% — der Pareto-Trade-off wird dem Entscheidungsausschuss vorgelegt.

Wo dieser Begriff vorkommt

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