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Glossar · approach

Microgrid Management

OR- und Regelungsproblem zur Einsatzplanung eines kleinen, mehrquelligen Energiesystems über einen rollierenden Zeithorizont unter Leistungsbilanz-, Speicher- und Generatorbedingungen.

Mikronetz-ManagementMicrogrid Energy ManagementMEMMikronetz-Betriebsoptimierung
Microgrid Management ist die operationsforschungs- und regelungstechnische Aufgabe des Betreibers eines kleinen, mehrquelligen Energiesystems — erneuerbare Quellen (PV, Wind), Speicher (Batteriespeichersystem BESS), regelbarer Generator (Dieselaggregat, Gasturbine) und flexible Last — das im Netzparallel- oder Inselbetrieb arbeitet. Über einen rollierenden Horizont von 24-48 Stunden in 5-15-Minuten-Schritten wird je Schritt entschieden: Erzeugungsniveau jeder Quelle, Lade-/Entlademenge der Batterie, Generator an/aus, Schaltung der flexiblen Lasten und Import/Export gegenüber dem Hauptnetz. Bedingungen: momentane Leistungsbilanz, Ladezustands-Grenzen (state-of-charge), Mindeststillstands-/Mindestlaufzeiten des Generators, Zyklen-Alterungskosten der Batterie, Versorgung kritischer Lasten im Inselbetrieb. Die kanonische MILP-MPC-Formulierung stammt von Parisio, Rikos und Glielmo (2014); die grundlegende IEEE-Definition von Hatziargyriou et al. (2007). Zielfunktion: Minimum der Gesamtbetriebskosten (Brennstoff + Netzbezug - Netzeinspeisung + Batteriealterung), in der Mehrzielvariante Kosten + Emissionen + Zuverlässigkeit.
Örnek

Ein Campus-Microgrid mit 600 kW PV + 250 kWh Batterie + 150 kW Diesel wird alle 15 Minuten durch ein MPC-basiertes EMS neu optimiert; die jährlichen Betriebskosten sinken um 22%, der PV-Eigenverbrauch steigt von 55% auf 78%.

Wo dieser Begriff vorkommt

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