Glossar · approach
OP-Planung
Den wöchentlichen Operationsplan im Krankenhaus festlegen — welcher Tag, welcher Saal, welcher Operateur und welches Team pro Fall.
Operating Room SchedulingOR SchedulingSurgical Case Sequencing
OP-Planung (Operating Room Scheduling) ist das Problem zu entscheiden, welche chirurgischen Fälle an welchem Tag, in welchem OP-Saal, mit welchem Operateur und Pflegeteam laufen — über einen Wochen- oder Monatshorizont. Eine dreistufige Sicht ist Standard: strategisch (Kapazitätsverteilung — z. B. 'wie viele Stunden pro Woche je Fachrichtung'), taktisch (Master Surgical Schedule), operativ (Tag, Uhrzeit, Reihenfolge je Fall). Dauer-Unsicherheit, Notfall-Eingänge, Sterilisationskapazität und Implantatversorgung sind typische Bedingungen. Klassische MIP-Formulierungen sind exakt bis 50–100 Fälle; größere Probleme nutzen stochastisches MIP oder Heuristik + Simulation.
Örnek
Ein Privatkrankenhaus mit 80 wöchentlichen Fällen, 4 OPs, 8 Operateuren, 20 % Notfall-Reserve. Finde den Plan, der die Saalauslastung maximiert und Dauer-Unsicherheit, Sterilisationskapazität sowie Operateur-Verfügbarkeit einhält.