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Glossar · approach

Outpatient Appointment Scheduling

Operations-Research-Problem zur Gestaltung von Slotdauer, Slotbelegung und Intraday-Zuteilungspolitik eines Ambulatoriums — Balance zwischen Patientenwartezeit, Arzt-Leerlauf und Same-Day-Zugang.

Ambulante TerminplanungAmbulatorischer TerminkalenderOAPKlinische Terminplanung
Outpatient Appointment Scheduling Problem (OAP) ist die Frage eines Ambulanzbetreibers, das Slotraster und die Zuteilungspolitik im Arztkalender zu entwerfen: Slotdauer (gleiche Abstände, variabler Block, Domeform), Patienten pro Slot (Einfach- oder Doppelbuchung / Overbooking), Priorität dringender gegenüber Routinepatienten, Panel-Arzt-Zuordnung. Zielfunktion: gewichtetes Minimum aus Patientenwartezeit, Arzt-Leerlauf und Same-Day-Zugang. Die Grundlagenarbeit ist Bailey (1952) — ein warteschlangentheoretisches erstes Modell für eine Ambulanz im Kopenhagen-Stil; die Zwei-Patienten-im-ersten-Slot-Regel (Bailey-Welch) stammt von dort; die kanonische Übersicht ist Cayirli und Veral (2003); die moderne anwendungsorientierte Karte ist Gupta und Denton (2008). Lösungsmethoden: deterministisches MIP (feste No-Show + feste Service-Zeit), stochastische Programmierung (log-normal Service + No-Show-Wahrscheinlichkeit), Simulation-Optimierung (der häufigste praktische Ansatz), Online-Policy (dynamische Intraday-Buchung).
Örnek

Eine private Krankenhaus-Dermatologieambulanz mit 10 Ärzten plant täglich 200 Patienten in gleichen 15-Minuten-Slots; mittlere Patientenwartezeit 42 Minuten, Arzt-Leerlauf 85 Minuten/Tag. Das OAP-Modell wird mit Bailey-Welch plus LaGanga-Lawrence-Overbooking neu entworfen — Wartezeit sinkt auf 24 Minuten, Leerlauf auf 35 Minuten/Tag, 14 zusätzliche Patienten/Tag Kapazität entstehen.

Wo dieser Begriff vorkommt

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