Glossar · approach
Process Planning
Fertigungs-OR-Problem, für ein zu produzierendes Teil die optimale Folge von Operationen sowie Maschine, Werkzeug und Vorrichtung je Operation festzulegen.
ArbeitsplanungCAPPComputer-Aided Process Planning
Arbeitsplanung ist das Fertigungs-OR-Problem, für ein zu produzierendes Teil die optimale Folge der Bearbeitungs- / Umform- / Montageoperationen (Fräsen, Drehen, Schleifen, Wärmebehandlung, Montage) sowie die jeweilige Maschine + Werkzeug + Vorrichtung zu bestimmen, unter Reihenfolge-, Werkzeug- und Qualitätsbedingungen. Akademischer Name: **Computer-Aided Process Planning (CAPP)**. Zwei Kernansätze: **variantes CAPP** erbt per Ähnlichkeit aus einer Teilefamilien-Vorlage; **generatives CAPP** baut das Routing von Grund auf, via Feature Recognition + regelbasiert / MIP. Grundlegende Übersicht: Alting und Zhang (1989); generative Referenz für nicht-rotationssymmetrische Teile: Khoshnevis und Chen (1991); moderne Übersicht: Xu, Wang und Newman (2011). Während #001 (Job Shop) unter einem bestehenden Arbeitsplan operiert, erzeugt CAPP den Plan selbst — die Brücke von Design zu Fertigung.
Örnek
Für ein Gussteil liest das CAPP-Modul per Feature Recognition aus dem CAD 12 Bohrungen + 4 Taschen + 1 Profil; es entstehen drei Routenalternativen (3-Achs-Fräse + Bohren in einem Setup; 5-Achs in separatem Setup; EDM für die Tasche); auf der Zielfunktion wird Route 1 gewählt, 38 Minuten Gesamtzeit gespart.