Glossar · approach
Shelf-Space Allocation
Festlegung, wie viel Regalfläche (wie viele Facings) jedes gelistete Produkt erhält, im Verhältnis zu Bedarf und Marge.
RegalflaechenverteilungShelf-Space Allocation ProblemSSAPPlanogramm-Optimierung
Shelf-Space Allocation entscheidet über die Anzahl der Facings (Frontansichten am Regal) je gelistetem Produkt. Der Bedarf hängt vom Platz ab (Space-Elastizität — mehr Fläche, mehr Sichtbarkeit, mehr Absatz), typisch konkav (abnehmende Erträge). Klassische Formulierung: Corstjens und Doyle (1981); moderne Ansätze nutzen MIP oder bilineare Programmierung, um Kreuz-Elastizität und Substitution gemeinsam zu modellieren. Ausgabe: ein Planogramm (welches Regal, welche Höhe, welches Produkt, wie viele Facings). Merchandising-Prinzipien wie 'Augenhöhe' und Kategorienfluss werden ebenfalls als Constraints geführt. Joint Assortment + Shelf-Space-Formulierungen sind seit den 2010ern üblich.
Örnek
Ein Supermarkt verteilt 200 Facings über 50 SKUs in der Snack-Kategorie; die SSAP-Lösung gibt den Top-10 SKUs 80 Facings, hält aber 2-3 Facings für Nischenmarken zur Kategorienvielfalt.