Glossar · approach
Student Bus Stop Assignment
Teilproblem im School Bus Routing Problem (SBRP), das jeden Schüler einer bestimmten Haltestelle zuweist — unter Kapazitäts-, Gehstrecken- und Routenbalance-Bedingungen.
Schüler-Haltestellen-ZuweisungStudent-to-Stop AssignmentHaltestellenzuweisung
Schüler-Haltestellen-Zuweisung ist eines der Teilprobleme des SBRP (drittes in der Klassifikation von Park und Kim 2010). Sie entscheidet für jeden Schüler die konkrete Haltestelle, an der er abgeholt wird. Modusunterscheidung ist wichtig: Im **Door-to-Door**-Modus ist jedes Haus eine potenzielle Haltestelle — geeignet für Sonderbedarf, kleine Siedlungen oder hochwertige Service-Tarife. Im **Walk-to-Stop**-Modus werden benachbarte Häuser geclustert und einer gemeinsamen Haltestelle zugeordnet — das ist der Stadtstandard. Die Zuweisung steht nicht isoliert: sie hängt an der Haltestellenauswahl (keine Haltestelle, keine Zuweisung) und am Routing (Schülerzahl pro Haltestelle darf die Fahrzeugkapazität nicht überschreiten). Bedingungen: maximale Gehstrecke Wohnung-Haltestelle (typisch 300-500 m Grundschule, 500-800 m Gymnasium), Haltestellenkapazität (wie viele Schüler eine Haltestelle aufnehmen kann), Fußgängersicherheit (keine Hauptstraßenquerung), Geschwister-Paarung (zwei Geschwister an derselben Haltestelle). Gleichheitsmetriken sind wesentlich: Gehstrecken sollten über Stadtteile ausgewogen sein (Varianz, schlechteste Strecke oder Gini). Schittekat et al. (2013) entwickeln eine Metaheuristik, die Haltestellenwahl und Zuweisung gemeinsam löst.
Örnek
In einem Stadtteil mit 80 Haushalten und 3 Haltestellenkandidaten beginnt die Zuweisung mit der nächstgelegenen Haltestelle pro Haushalt; wenn aber eine Haltestelle 50 Schüler anzieht und die Buskapazität 35 beträgt, wird der Überschuss zur zweitnächsten Haltestelle umgeleitet (Kapazitätsbeschränkung).