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Glossar · approach

Transit Network Design

OR-Problem, das in einem städtischen Netz entscheidet, welche Bus- (oder Tram-, Metro-) Linien betrieben werden, welche Haltestellen jede Linie bedient und welche Route sie fährt — unter Gesamtbetriebsbudget, Nachfrageabdeckung und Umsteigequalität.

LiniennetzplanungTransit Network Design ProblemBus Network DesignÖPNV-NetzgestaltungLine Planning Network
Transit Network Design ist die OR-Entscheidung eines städtischen Verkehrsbetreibers: aus einer Menge von Kandidatenlinien zu wählen, welche betrieben werden, welche Haltestellen jede betriebene Linie bedient und welche Route sie fährt; unter Budget (Gesamtflotte + Stundenkosten), Abdeckung jeder Haltestelle durch mindestens eine Linie, Abdeckung der Umsteigeknoten und maximaler Fußgängerdistanz. Es ist die strategisch-taktische Schicht über der Frequenzplanung und Fahrplangestaltung. Kanonische Referenz Ceder und Wilson (1986); Lehrbuch Ceder (2007); moderne Übersicht Ibarra-Rojas-Delgado-Giesen-Munoz (2015); Spaltengenerierungsansatz Borndörfer-Grötschel-Pfetsch (2007). Lösungsmethoden: set-covering-ähnliches MIP (Abdeckungsbedingungen je Haltestelle), zweistufig (zuerst Linien, dann Frequenz) oder kombiniertes MIP / Spaltengenerierung. Ziele: minimale Fahrgastreisezeit, minimale Betriebskosten, maximaler ÖPNV-Modal-Anteil.
Örnek

Ein Betreiber einer 1,5-Mio-Stadt fährt 120 Buslinien plus 250 Kandidatenrouten; die Transit-Network-Design-MIP-Lösung überarbeitet 40 Linien und schlägt 8 neue vor, senkt die mittlere Reisezeit um 15% bei stabilen Betriebskosten.

Wo dieser Begriff vorkommt

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